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Reise zur Preisverleihung mit Stiftungsmitteln

Thomas Lach vor seinem preisgekrönten Bild

Thomas Lach lebt seit 2005 in den Rotenburger Werken. Als er damals hierherkam, entdeckte man schnell seine künstlerische Ader. Und so war es selbstverständlich, dass der 43jährige seitdem regelmäßig die Bildnerische Werkstatt aufsucht. Hier betreut ihn Jarmo Lehtinen, künstlerischer Mitarbeiter, der mit Thomas einen ganz eigenen Stil von Zeichnungen entwickelte. Auf schwarzem Tonkarton entstehen strichweise Männchen, dichtgedrängt in ihren ungewöhnlichen Proportionen, die in Heerscharen daher zu kommen scheinen.

 

Eine ganze Serie dieser Bilder lieferte Thomas mit großem Eifer. Greift er hingegen zu Malfarbe, entstehen ganz anders geartete, sehr bunte und kraftvolle Bilder. Doch es ist gerade jene Zeichentechnik auf schwarzem Grund, die so eine verblüffende Wirkung auf den Betrachter ausübt.

 

Schließlich galt es, den talentierten Künstler und seine Werke einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Diese Möglichkeit bot sich im Frühjahr 2010 in Bethel im Rahmen eines Mal- und Zeichenwettbewerbs. Damit Thomas teilnehmen konnte, war er auf eine Reisebegleitung und Betreuung angewiesen. Julia Bredehöft, damalige Schülerin in Thomas´ Wohngemeinschaft, stellte sich gern zur Verfügung.

 

Finanziell kam hier die Gerhard-Tiedtke-Stiftung zum Einsatz, die diese mehrtägige Betreuung durch Julia finanzierte. So konnte der Künstler also anreisen.

Neben vielen anderen Akteuren gewinnt Thomas Lach tatsächlich den 2. Preis und damit einen dreitägigen Workshop im Betheler „Künstlerhaus Lydda“.

Thomas Lach konnte am 13. April, dem Eröffnungstag einer Ausstellung in der Stadtbibliothek Bielefeld, den Preis entgegennehmen.


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Rotenburger Werke 2009Letzte Änderung: 22.07.2010